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Die DB Connect kreiert Mobilitätslösungen für eine saubere Zukunft. Doch was genau heißt das eigentlich? Und welchen Anteil hat das Flinkster-Netzwerk daran? Als Leiter fürs Vertriebs-Management gibt Jürgen Witte Antworten.
Herr Witte, wie sieht für Sie moderne Mobilität aus?
»Digital, einfach und modular. Ich möchte über eine App erkennen, welches Mobilitätsangebot an meinem Standort verfügbar ist.
Und ich möchte jederzeit das Verkehrsmittel wechseln können, unkompliziert buchen und bezahlen. Ich bräuchte am Ende nicht einmal mehr besitzen, sondern nur effizient nutzen und teilen.«
Welchen Anteil können Sharing-Produkte denn zur nachhaltigen Mobilität liefern?
»Das Potenzial von Shared Mobility ist riesig. Statistisch kann ein Carsharing-Modell beispielsweise 17 private PKW ersetzen.
Obendrein ergänzen sich Sharing-Produkte ideal mit unserem Kernprodukt Schiene als Anschlussmobilität für die letzte Meile. Mit Call-a-Bike oder dem Flinkster-Netzwerk bieten wir eine nahtlose Mobilität auf zwei oder vier Rädern.«
»Sharing-Produkte passen perfekt zum ÖPNV der Kommunen und Regionen.«
Jürgen Witte Leiter Vertriebspartnermanagement, DB Connect
Was genau ist denn das Flinkster-Netzwerk?
»Das Flinkster-Netzwerk ist das größte stationsbasierte Carsharing-Netzwerk in Deutschland - flächendeckend mit über 4000 Fahrzeugen. Wir haben aber auch Carsharing-Partner in Österreich, der Schweiz, Südtirol und im Trentino. Und mit nur einer einzigen Anmeldung haben Kunden Zugriff auf das gesamte Fahrzeugangebot aller Partner.«
Und wie wird man Partner im Flinkster-Netzwerk?
»Ganz einfach: Durch ein Gespräch mit uns. Wir entscheiden dann gemeinsam, welches die beste Integrationsstufe für den potenziellen Partner darstellt und welche Module aus unserem Angebot genutzt werden können. Bis hin zu Verursacherrecherche oder Schadensmanagement haben wir nämlich viele Bausteine im Angebot.«
Wo wünschen Sie sich das Flinkster-Netzwerk in zehn Jahren?
»Flinkster steht schon heute für modernes Carsharing, digitale Nutzung und vor allem modernste Flotten. In zehn Jahren werden wir also wahrscheinlich überwiegend E-Mobilität oder Wasserstoffautos anbieten.
Zusammen mit Netzwerkpartnern aus den großen Nachbarländern werden wir ein wesentlicher Mosaikstein modular genutzter Mobilität für ganz Europa sein.
Wir werden stationsbasiertes Carsharing mit FreeFloating kombinieren und dadurch deutlich an Akzeptanz in der breiten Fläche gewinnen.«
Wie oft und wann nutzen Sie selbst Flinkster-Fahrzeuge?
»So oft wie nur möglich. Sowohl in der Freizeit als auch bei dienstlichen Reisen. Ich versuche, möglichst viele verschiedene Fahrzeugtypen zu nutzen, um deren jeweilige Eigenarten zu verstehen.«
Kennen Sie alle Fahrzeuge aus der Flinkster-Flotte? Welches ist Ihr Lieblingsmodell?
»Die meisten kenne ich. Es kommen immer wieder Modelle hinzu, daher lernt man täglich neu. Mein aktueller Favorit ist ein Hyundai Nexo, ein Fahrzeug mit einem nahezu perfekten Null-Emissions-Antrieb. Er fährt nämlich mit Wasserstoff.«